Person verschüttet am Wilden Kaiser

Einsatznummer: 155
Datum: 9. Juni 2022
Alarmzeit: 12:28
Einsatzdauer: 4 Stunden 19 Minuten
Art: Technischer Einsatz
Einsatzort: Wilder Kaiser
Mannschaftsstärke: 11
Fahrzeuge: KRFS, LAST 2
Weitere Kräfte: Alpinpolizei, Bergrettung, Heli 3, ÖRK

Am Donnerstag, den 09. Juni 2022 wurde die STADTFEUERWEHR Kufstein in den Mittagsstunden mit dem Einsatzstichwort “Steinschlag Person verschüttet” von der Leitstelle Tirol zum Wilden Kaiser alarmiert.

Nach ersten Angaben wurde in der Nähe vom Stripsenjoch eine Person im alpinen Gelände durch einen Felssturz verschüttet. Um eine erste Erkundung am Unfallort durchzuführen wurde ein Kamerad der STADTFEUERWEHR Kufstein, Kollegen der Bergrettung Kufstein, sowie erstes technisches Bergegerät in das Kaisertal, nahe des Stripsenjoch, geflogen. Ein direkter Anflug war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, da die Sichtverhältnisse weit unter 50m waren. Gleichzeitig fuhren zwei Feuerwehrfahrzeuge der STADTFEUERWEHR Kufstein mit weiteren Einsatzkräften zum Hinterbärenbad in das Kaisertal um dort weiteres technisches Bergematerial und Einsatzkräfte zur Verfügung zu stellen.

Bei einzelnen Wolkenlücken konnten Einsatzkräfte und Material direkt zum Stripsenjochhaus vom Hinterbärenbad geflogen werden. Wenige Kameraden der STADTFEUERWEHR Kufstein machten sich auch zu Fuß mit Bergematerial zum Stripsenjochhaus auf den Weg.

An der Unglücksstelle konnten die Einsatzkräfte der Bergrettung, Alpinpolizei und Feuerwehr einen massiven Felssturz feststellen. Jedoch musste der Einsatz unter den gegenwärtigen Witterungsbedingungen und wegen der Gefahr eines weiteren Felssturzes abgebrochen werden. Es war zu vermuten, dass die verunglückte Person unter mehreren größeren Felsbrocken  verschüttet war. Personensuchhunde schlugen an dieser Stelle auch an.

Alle Einsatzkräfte der STADTFEUERWEHR Kufstein, welche am Stripsenjochhaus im Einsatz standen, wurden mittels der Polizeihubschrauber “Libelle” und Heli 3 wieder zum Gerätehaus nach Kufstein geflogen. Auch die beiden  Einsatzfahrzeuge rückten wenig später wieder in das Gerätehaus ein.

fb-share-icon